Die Band

Art de Fakt

Ein Verlust verlangt nach Neuorientierung.
Nach langen, spannenden Jahren der Zusammenarbeit mit dem Literaten Raymond Federman, vier gemeinsamen CDs und zahlreichen Konzerten, hörte nach dem Tod Federmans dieses Projekt auch auf zu existieren.

Durch glückliche Fügung, ohne direktes Wollen, entstand während zahlreicher Sessions der Impuls, dieses Kollektiv mit neuen Ideen und Strukturen wieder aufleben zu lassen. Ohne literarischen Bezug hat art de fakt nun eine neue Soundästhethik:

Über einer intensiven Drum & Percussion-Sektion und soliden, belastbaren Bassfiguren entfaltet sich ein dichtes Tongeflecht. Einige Stücke wurden auf der Basis gemeinsamer Improvisationen ausgearbeitet, andere Stücke leben von der intentionalen Beharrlichkeit der Komponisten.

urban

Urban Elsäßer – Gitarre, Komposition

Im Kontext des Jazz ist die Improvisation für mich das gemeinsame Suchen nach Bedeutung. Bei art de fakt gefällt mir diese persönliche Sicht auf’s Ganze, das sich immer wieder erinnern wollen, sich neu und auch gewöhnlich aufeinander beziehen. Das ist auch ein wenig Freiheit, und erlaubt mir mit persönlichen Markern durch unterschiedliche Genres zu wildern. Ich glaube an die kleinen persönlichen Brechungen, Zufälle, und versuche aufrichtig Musik zu machen. Komposition ist für mich die notwendige Erweiterung, ein Stück mehr an Festlegung.
Studium Music (Jazz, Klassik) in Aachen, Maastricht, Köln und München; Jazz-Kompostionsstipendium bei Bob Brockmeyer; Schüler von Karsten Görzel; Dozent an der Popakademie Mannheim
Zahlreiche Bands: Travail sonique, Dold, WeloveGold, The Elsaessers Project

Ludger Singer – Keyboards, Trompete

Gelernter Schulmusiklehrer, Pianist, Komponist, Blechbläser aus dem tiefsten Westfalenland (R. Beckmann: „es ist furchtbar aber es geht“), dazu Familienmensch, Spinner, Kampfradler (Gruß an Herrn Ramsauer/Dobrindt), Segler zu Wasser und Luft, Instrumentenerfinder … aus dem genialen Jahrgang 1960 (Jungfrau), als Kollege bekannt und berüchtigt u.a. aus dem Art’n Schutz-Orchester, Maluco, Krämfräsch, Brechtgardenmotors, Ensemble Xenon, Aachener Ensemble für Neue Musik, vielen Theaterproduktionen (z.B. Woyzeck 2011/Fanfare Tinnitusz) uvm. …

ludger
henning

Henning Hoffmann – E-Bass

Jahrgang 68, musikalischer Autodidakt an Gitarre,
Didgeridoo, E-Bass, Percussion und allem was klingt.
Studium der Romanistik (Französisch und Spanisch) und Musikwissenschaft/Musikethnologie in Saarbrücken und Köln,
Zusatzausbildung in Rhythmik.
Musikalische Aktivitäten in der Bereichen Jazzrock und
Improvisation.
Seit 2002 an der Freien Waldorfschule Aachen, Schwerpunkt Musik in der Oberstufe und Französisch ab der Mittelstufe.
Aktuelle Projekte: duo marimbo (Jazzrock mit Gitarre und Saxophon), unknown areas (Improvisationen mit Cello, Didgeridoo, Percussion, ⇒ youtube), Improvisationsensemble Fliegende Kuh (Freies Spiel, Filmvertonungen…) u.a.mit Ludger Singer.

Jürgen Wennemann – Percussion

Erste Band- und Bühnenerfahrung 1970-72 als Drummer der Band after Your future – Auftritte in Köln und Umgebung. Seit 1983 Ausbildung zum Percussionisten bei Aja Addy, Nippy Noya, Martin Verdonk u. a. . Gründung und Leitung der Percussion-Band Slow Motion. 5 Jahre Percussionist der Aachener Latin-Kultband Maluco. Entwicklung eines eigenen Stils bei der Sessionband dreamteam (mit Klaus Neckermann am Drumset).
Spezialitäten: moderne, drum-kompatible Grooves, Small Percussion, Pandeiro; Architekturstudium an der RWTH Aachen (Diplom 1988).

juergen
klaus

Klaus Neckermann – Schlagzeug

Wanderer zwischen den Welten:

  • beginnt im Alter von 9 mit Akkordeon
  • wechselt nach 4 Jahren zum Schlagzeug
  • studiert klassische Musik, später auch ein bisschen Jazz
  • arbeitet als Instrumentalpädagoge

Praxis:
Sinfonie – Krautrock – Reggae ( Gitarre, Bass ) – Fusion – Bluesrock – Oper – Discofunk – Mainstream und Experimentaljazz – Theater – Latin ( Percussion, Bass ) – Jazzrock.